Performance

Produktionen und Projekte

Irgendwie: Wahrheit (2021)

Von Fake News und Entschwörungen

Wer zieht die Fäden? Wem kann man noch vertrauen? Wem nützt es? Mit diesen und anderen Fragen begibt sich das Performancekollektiv schmarrnintelligenz, die in die Beschäftigung mit Verschwörungserzählungen und -ideologien. Es entwirft dabei ein dreiteiliges Projekt, das sich mit dem Verwirrungs- und Manipulationspotential des "Rabbit Holes" beschäftigt, die "Entschwörung" der mächtigen "BRD-GmbH" inszeniert und letztlich in einer Ausstellung beide Stränge zusammenführt und dem Publikum in einer verworrenen Dokumentation zum eigenen Faktencheck zur Verfügung stellt.

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Irgendwo sterbende Cowboys (2019)

Ein choreografischer Nachruf frei nach Karl May

Unendliche Prärien, Hitze, Dreck und irgendwo – in stiller Erwartung verharrend – ein rauchender Cowboy. Der Westen und der Western.

Eine Himmelsrichtung und ein Konstrukt, eine geografische und politische Einheit, ein Sehnsuchtsort.

Der Western steht für ein einfaches Leben, für klare Kategorien von „Gut“ und „Böse“. Er verspricht das bessere Leben im Unbekannten. Nach zwei Produktionen zu Vampiren und Science Fiction nähert sich das Kollektiv schmarrnintelligenz, die einem weiteren Klassiker westlicher Popkultur: dem Western.

In einer choreographischen Performance geht die Gruppe auf die Suche nach dessen Hauptprotagonisten: dem Cowboy. Was macht ihn aus? Was verbirgt sich hinter dem Medienphänomen, den Bildern, die alle kennen? Vieles wird ausprobiert und untersucht: die Lagerfeuerromantik, der Whiskey im Saloon, das Rauchen, die Schießereien und natürlich Bohnen aus der Dose. Dabei sucht das Kollektiv nach Alternativen und Lösungsvorschlägen, die vom üblichen Verlauf des Western abweichen. Hierfür werden auch die historischen Leerstellen des Western in Erinnerung gerufen: Die Vertreibung und Verbrechen an der indigenen amerikanischen Bevölkerung. 

Am Ende der Suche bleibt die nüchterne Feststellung: Alle Cowboys müssen eines Tages irgendwo sterben. Wird es Zeit den Western zu beerdigen?

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Schmarrn from Outerspace (2018/19)

Irgendwas mit Science Fiction 

In diesem ersten Teil der Popkultur Trilogie des Kollektivs schmarrnintelligenz, die werden die diversen Themen des Science Fiction aufgegriffen. Vom amerikanischen Narrativ der "Frontier" über den Tod der Utopie bishin zu Algorithmen und Sex mit künstlichen Intelligenzen, ackern sich die vier Performenden in dieser Lexture-Performance durch Selbstreflexion, politsiche Implikationen und die Frage wie die technische Entwicklung gesellschaftlichen Fortschritt fördert und wann Konservativität ein bunt leuchtendes elektronisches Kleid angezogen wird.

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ROMANTIC ROOM (2017)

Ein

Mehr blaue Blumen, mehr Drama, mehr Zeit mehr Liebesbriefe. Wir feiern das große Gefühl, die verklärte Erinnerung, die sinnlose Schwärmerei. Das Gewöhnliche soll geheimnisvoll werden, das Bekannte die Würde des Unbekannten bekommen und das Endlichen den Schein der Unendlichkeit. Ein Theaterraum wird zum ROMANTIC ROOM; ein Schauplatz, um uns aus der Hölle derZweckmäßigkeit herauszukatapultieren. 

In ROMANTIC ROOM nehmen sechs Performer*innen des Theaters zwo sieben romatische Motive aus, um Verschütetes wiederzufinden und einen neuen, feinerern Blick auf die Gegenwart zu erhalten.


Regie: Katharina Bill

Bühne & Kostüm: Bettina Büttner

Dramaturgie: Maximilian Weig

Ton & Musik: Jakob Jokisch

Performer*innen: Julian Eysenbach, Nora Federsel, Julia Lodhi, Natalie Schmal, Jakob Jokisch, Nicole Raab

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